Gastbeitrag: BCDE und weiblicher Anhang


Eine ungeplante Umfrage unter männlichen Teilnehmern der Hamburger BCDE-Meisterschaften brachte erstaunliche Erkenntnisse über die Sichtweise der Ehefrauen bzw. LAP´s (Lebens-Abschnitts-Partnerinnen) zu dem von den männlichen Partnern ausgeübten Tischtennis-Sport in niedrigen Klassen zu Tage.

Herr M: „Ist Ihre Partnerin anwesend in der Halle?“ Antwort: „Nein, ist auch besser so, sie denkt ich bin noch im Keller, etwas handwerken, musste mich wegschleichen…“
Herr M: „Wie steht Ihre Partnerin generell zu Ihrem Sport?“ Antwort: „Immer nach den Spielen bekomme ich mehr zu essen als sonst, da es wohlwollend in Ihrer Kalorienzähler-App vermerkt wird.“
Herr M: „Treibt Ihre Partnerin auch Sport, vielleicht sogar auch Tischtennis?“ Antwort: „Das weiß ich nicht so genau, sie hat irgendwas erwähnt, Pilates oder Zumba oder so ähnlich, das kann aber auch ein Handarbeitszirkel sein, jetzt wo Sie es sagen, ich glaube ich sollte da mal nachhaken.“

Herr L: „Ist Ihre Partnerin anwesend in der Halle?“ Antwort: „Ja natürlich, sie hört das gleichmäßige Klackern der Bälle so gern, das ist wie Musik in ihren Ohren. Außerdem gewinne ich nur Spiele ab dem Zeitpunkt ihres Eintreffens in der Halle.“
Herr L: „Wie steht Ihre Partnerin generell zu Ihrem Sport?“ Antwort: „Das Essen mit den netten Kameraden danach ist das Highlight jedes Mal.“
Herr L: „Treibt Ihre Partnerin auch Sport, vielleicht sogar auch Tischtennis?“ Antwort: „Nein, das hat sie nicht nötig, sie ist natürlich schön. Außerdem ist ihr jeder Wettbewerbsgedanke fremd.“

Weitere Gesprächspartner ließen sich leider nicht mehr auftreiben, da unseriöse Verwendung der Umfrage-Ergebnisse wie z.B. Fake-News, Verkaufsveranstaltungen von Entspannungs-Kuschel-Decken, Tischi-Bus-Touren nach China, Zwangs-Abos von Heimspielen des FC Hansa Rostock sowie Massen-Spam-Mails zur Erhöhung der Tischtennis-Potenz vermutet wurden…